Frühlingsboten

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Es ist soweit! Auch wenn es just in diesem Moment noch nicht danach aussehen mag – heute ist meteorologischer Frühlingsbeginn. Und das hab ich doch gleich mal zum Anlass genommen ein wenig Frühlingsdeko in die eigenen vier Wände zu bringen.

Ein paar Narzissen hier, ein wenig Kresse und Blaubeergestrüpp dazu und die Osterhasen nicht vergessen. Denn schließlich ist in 1 Monat auch schon wieder Ostern, dabei sind hier noch nicht mal alle Schoki-Weihnachtsmänner vernascht.


Osterhasen zum Selbernähen

Da ich es ja besser weiß, dass der Osterhase nicht unbedingt stehendes Ohrwerk haben muss, –>


gibt es das Schnittmuster in 2 Varianten.

  • einmal als traditioneller Osterhase mit stehenden Öhrchen und
  • den Mops-Osterhasen mit langen Schlappohren

Genäht ist das Ruckizucki. Die Stöffchen rechts auf rechts packen und feststecken, die Schablone auf einer Seite aufmalen und ringsherum nähen. Eine kleine Öffnung zum Wenden lassen – die befindet sich bei meinen Hasen am Bauch. Knappkantig an der Naht abschneiden, an den Ecken bzw.. Rundungen nochmal einschneiden und den Stoff wenden. Jetzt kann er mit Watte oder anderen Füllmaterialen ausgestopft werden. Zum Schluss nähe ich die Naht am Bauch per Hand zu.

Bei der Schlappohr Variante müsst ihr lediglich dran denken, diese vorher separat zu nähen und zu füllen. Dann erst werden sie zwischen die beiden Stofflagen gelegt – also die schöne Stoffseite anguckend. Beim Wenden kommen sie dann wieder zumVorschein und man sieht am Köpflein keine unschönen Nähte.

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Schlapohr oder konventionell?

Die Schnittmuster könnt ihr euch hier gratis downloaden und ausdrucken:

Hase_Schlappohr

Hase_stehende Ohren

Und was fehlt noch? Richtig, kleine Sonntags-Leckereien!

Und was passt zu Frühling = Ostern = Hase? Richtig, Möhren!

Da hab ich mich heute für ein kleines, leckeres Rübli-Küchlein entschieden.

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Oft in Gesellschaft von leckerem Sonntagskuchen und frühlingshaften Blümchen anzutreffen.

Rezept für Mini-Rübli-Gugelhupf

Für den Möhrenkuchen-Teig braucht ihr:

125 g Möhren

75 g Butter

90 g Zucker

1 getrenntes Ei

abgeriebene Zitronenschale

1 Msp. Zimt

200 g Mehl

1 TL Backpulver

50 g gemahlene Mandeln

75 ml Milch

1 Prise Salz

Und los geht´s mit der Sonntagsbäckerei

Butter und Zucker verrühren, Eigelb,  Zitronenschale (Mandarine schmeckt übrigens auch sehr lecker!) und Zimt hinzurühren. Jetzt das Mehl, Backpulver und die Mandeln mischen und unter den Teig heben. Zusammen mit der Milch zu einem glatten Teig verrühren. Jetzt noch die Möhrchen dazu und fast fertig! Schnell noch das Eiweiß mit 1 Prise salz steif schlagen und unterheben.

Gebacken wird 30 Minuten bei 180°C.

 

Da ich nicht so der Freund von Zuckerguss-Glasuren bin, habe ich mich für etwas weiße Kuvertüre entschieden und 1 El Creme Fraiche untergerührt. Alternativ tut´s auch ein weinig Puderzucker.

Nomnom!

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Fröhlich und gut gelaunt: Frühlingspumerunkeln (oder auch Narzissen) sind ab jetzt Dauergast bei mir.

Habt einen schönen Sonntag und macht´s euch hübsch!