Paris in 2 Tagen

paris-kurztrip

Bonjour mes amis!

In der letzten Woche war mal keine Zeit für neue DIY-Projekte oder für Kochlöffel-Akrobatik, denn ein Kurztrip nach Paris stand auf dem Plan.

Trotz der schrecklichen Anschläge auf Charlie Hebdo eine Woche zuvor, haben wir uns dazu entschieden, die Reisepläne beizubehalten. Sich aus Angst vor Anschlägen zu verkriechen und  nicht mehr zu verreisen, kann ja auch nicht die Lösung sein. Daher kommt hier mein kleines Reise-Resumé aus Paris.

Low-Budget-Hoteltipp für Paris

Ich bin ja nicht die Entscheidungsfreudigste, was die Wahl der Unterkunft betrifft. Wieder ein Apartment über airbnb buchen oder doch lieber ins Hotel? In Paris ist die Lage schließlich auch nicht ganz unwichtig. Hotels in der Innenstadt aber oft einfach zu teuer – zumindest für mich, die wenig Zeit im Zimmer verbringt und daher ungern bereit ist, nur fürs Übernachten mehr als 80€/Nacht zu zahlen. Die investiere ich doch lieber in Crèpes!

Beim Preischeck stellten sich die airbnb Angebote für Paris aber auch nicht als wesentlich günstiger und lagetechnisch besser heraus als die Hotelangebote. Schlussendlich habe ich mich für das HI Matic Hotel entschieden, denn die bunten Bilder der Hotelzimmer und der unschlagbar günstige Preis (55€/Nacht für´s DZ) haben mich einfach überzeugt.

paris-hotel-himatic

Quietschbunt und sehr günstig! Das 3* Hotel HiMatic ist für den Kurztrip bestens geeignet.

Die Zimmer waren wirklich winzig und auch die Lage zur Straße ist mit einem gewissen Lärmpegel verbunden. Aber immerhin wohne ich in Lüneburg direkt neben Gleis 6 – da ist so ein bisschen Autogebrumme fast beruhigend.

Die fröhliche, minimalistische Einrichtung hat genau meinen Geschmack getroffen. Das Hotel war in einem sehr geplegten Zustand. Und das ist auch eigentlich das Hauptkriterium, auf das es mir ankommt. Schön bunt und sauber, kein Ekelalarm >> Alles tutti! Vom Hotel aus ist man schnell zu Fuß im Zentrum und für Fußfaule ist die Metro nur ein 5-Minuten-Walk entfernt.
Frühstück würde ich nicht dazu buchen, da man dieses oft günstiger in eines der schnuckeligen Bistros und Cafés eine Ecke weiter bekommt. Dazu weiter unten mein absoluter Frühstückstipp.

Paris in zwei Tagen

Was in Paris anstellen, wenn man nur zwei Tage Zeit hat? Ich nehm mir zwar immer vor, mir das vorher schon ein wenig zu überlegen, aber wie das immer so ist: Plötzlich sitzt man schon im Flieger und hat es mal wieder verplant!
So war es auch bei diesem Kurztrip nach Paris.
Also beginnt eine typische Städtereise bei mir stets mit einem ausgedehnten Stadtspaziergang. Da wird dann gern mal in die Straßen rechts und links neben der großen Boulevards geschaut und das ein oder andere schnucksche Lädchen entdeckt.

Stadtsparziergang durch Paris

Vom Hotel aus am Place de la Bastille vorbei in Richtung Seine und dann immer am Wasser entlang. Nôtre Dame und das Louvre mit seiner Glaspyramide sind die nächsten größeren Anlaufpunkte, bevor es weiter Richtung Eiffelturm geht. Diesen kann man im Januar allerdings nicht bis ganz oben erklimmen. Ein Blick von der zweiten Etage ist aber auch lohnenswert und lässt sich auch ohne Anstehen an der Fahrstuhl-Schlange für 9€ meistern (wenn man den richtigen Eingang erwischt – nämlich gegenüber am Südfuß des Eiffelturms).

Ein ganz schönes Stückchen also, wenn man bedenkt, dass die “Abwege” in die seitlichen Viertel noch nicht mit drin sind. Da so ein Fußmarsch natürlich auch viel Kraft und Durchhaltevermögen abverlangt, kann ich nur jedem wärmstens ans Herz legen sich ausgiebig zu stärken.

Schmackofatz-Highlights in Paris

Beim Reisen bin ich irgendwie nie vom Studenten-Modus wieder abgewichen. Stets bin ich auf der Suche nach dem Flugschnäppchen und günstigen Schlafmöglichkeiten. Dekadente Restaurantbesuche sind nicht so meins. Stattdessen lasse ich mich lieber vom Flair der Stadt treiben und lebe quasi von der Hand in den Mund. Das geht auch in Paris entgegen aller Vorurteile ziemlich gut.

Ist man in der Stadt unterwegs, kann man sich quasi unentwegt von einer Ecke zur nächsten futtern. Zum Einen gibt es viele Märkte direkt in der Stadt, die viele Leckereien für kleines Geld bereithalten und zum anderen gibt es einfach unzählige Bäckereien mit so liebevoll mit bunten Macarons und zünftigen Mini-Quiches dekorierten Schaufenstern, dass einfach kein Weg daran vorbeiführt.

konditorei-paris

Nomnom – Boulangerie, Patisserie, Confiserie… à Paris!

Mein Frühstückstipp: In eines der schnuckeligen “Le Pain Quotidien” Bistros  gehen! Neben dem Bestaunen der wundervollen Einrichtung, solltet ihr auch unbedingt die Waffeln mit heißer Schoki probieren.

Geht auch schon zum Frühstück :)

Geht auch immer: Crèpes! Die findet man beinahe im 100-Meter-Abstand in allen Variationen. Besonderes Highlight: Crèpe mit Poulette, Käse und Pommes. Definitiv nichts für Kalorienzähler!

Abendbeschäftigung in Paris

Ich liebe Konzerte, daher hatte ich auch die Idee den Städtetrip nach Paris mit einem Konzertbesuch zu kombinieren. Das war eine wirklich gute Idee von mir und ich denke das werde ich bei der Planung künftiger Städtetrips auch wieder so machen. Denn es lohnt sich durch aus die Liste der Lieblingsbands mal auf die Europa-Tornee-Termine zu checken.

Für den Paris-Trip war die noch eher unbekannte Band aus Glasgow “Twin Atlantic” in der Stadt, die wir leider beim letzten Hurricane-Festival versäumt hatten aber unbedingt anschauen wollten. Über Ticketmaster ist das Besorgen der Tickets im Ausland auch ziemlich easy.
Kleine Hörprobe? Ich fands bombe, da es fast wie ein Privatkonzert war. Ein kleiner Club mit max. 200 Leuten. Da steht man der Band quasi direkt gegenüber und muss noch aufpassen, dass man nicht zu laut zu schief mitsingt.

Anschließend gings mit der Metro nochmal in Richtung Moulin Rouge – einmal die Windmühle bei Nacht ansehen. Um ehrlich zu sein, ist eher ein Mühlchen, aber der Anblick war trotzdem sehenswert.

One night in paris #paris #schönunterwegs #moulinrouge #dochrechtkleindiemühle

Ein von Annemarie Ju [lebe-schön.de] (@lebe_schoen) gepostetes Foto am


Beim nächsten Parisbesuch soll dann auch definitv der Besuch einer Moulin-Rouge-Vorstellung anstehen.

Tag 2: Märkte, Museen & viele Leckereien

Tag 2 beginnt dann mit Ausschlafen und einem leckeren Frühstück im Café um die Ecke. Die Wahl fiel, wie bereits oben erwähnt aufs Au Pain Quotidien. Die Auswahl an selbstgebackenem BIO-Gebäck, frischen Croissants und Waffeln war ein wahrer Gaumenschmaus! Dazu einen leckeren Noisette-Cappuchino. Dufte!

frühstück-pain-quotidien

Industriestil trifft auf Rustikal – Und schmecken tut´s da erst! NomNom!

Leider war Tag 2 wettertechnisch ´ne wahre Niete, sodass der Besuch der Märkte quasi ins Wasser fiel und der Plan geändert wurde zum Louvre-Besuch. DaVincis “Moni” kann man sich ja schon mal anschauen. Allerdings muss ich mich als Kunstbanausin outen. So wirklich aus den Socken hauen, können mich Mumien, italienische Malereien und griechische Götter-Statuen leider nicht. Da fand ich die Etage mit König Louis Interior-Schätzchen schon weitaus interessanter. Schön hatte der es wahrlich gehabt!

Ein wenig Shopping war auch noch drin, denn (jetzt kommt der große Januar-Bonus!) im Januar ist SOLDES-Zeit. Da kann man schon mal das ein oder andere Paar Schuhe zum Schnäppchenpreis ergattern.

Fazit: Paris ist auch im Januar eine Reise wert!

Habt ihr auch noch ein paar Highlights und Reisetipps für Paris? Dann lasst es mich gerne wissen, denn ein weiterer Paris-Trip wird definitiv folgen.

In diesem Sinne: À bientôt!

Share on FacebookTweet about this on TwitterPin on PinterestGoogle+Email to someone

Jetzt kommentieren!