#ProjektHaus Teil 2 – Wir sind drin!

Haussanierung selbstgemacht

Heute falle ich mal direkt mit der Tür ins Haus, um euch endlich ein paar Bilder vom ProjektHaus zu zeigen

Seit 3 Monaten sind wir nun fleißig am Werkeln und mittlerweile ist tatsächlich etwas Fortschritt zu erkennen.
Meine fachliche Expertise in Sachen sanieren, dämmen und schleifen schreitet mit jedem Arbeitseinsatz voran. Der äußerliche Zerfall meiner Hände ebenso.

Unter der Woche werden gern Kataloge mit 1001 Wassertoilette und das Guiness worldrecords der Buschjäger Schaltersysteme studiert.
Etwa 4 Stunden pro Woche werden in Baumärkten verbracht und am Wochenende wird rangeklotzt. Dabei werden wir großartigerweise oft von vielen helfenden Händen und auch mal einem blutigen Ohr unterstützt.

Haussanierung – das wäre geschafft

Neben neuen Fenstern, können wir auch den erfolgreichen Abschluss (oder Anschluss?) der neuen Elektrik vermelden. Bald dürfen wir uns daher über Licht freuen, um abends noch länger zu arbeiten :)

Auch die Wasserleitungen sind so weit an Ort und Stelle verlegt, wo sie hingehören (Geschirrspüler, bald darfst du einziehen! Ich freu mich sehr auf dich!).

Der alte Holzfußboden im Obergeschoss entpuppte sich nach mehreren Schleifgängen als eine wahre Schönheit.

Die Wände der alten Bäder sind rausgerammt und der alte Durchgang direkt neben der Eingangstür ist nun zugemauert.

 

Vom Dämmen mit Katzengejammer

Sehr schweißtreibend waren auch die Vorbereitungen für die Einblasdämmung unterm Dach. Nach 4 Wochen haben wir es dann aber doch vollendet, um dann festzustellen, dass wir Nachbarskater Moschel eingedämmt hatten. Der machte sich erst eine Woche später durch permanentes Mautzen bemerkbar. Also musste doch nochmal das Messer angelegt und die Dämmfolie für Moschels Rettung aufgeschlitzt werden. Moschel hat´s gut verkraftet und ist mittlerweile wieder wohlauf.

Um Moppis Frieden Willen hat das ganze vielleicht auch was Gutes, wenn Moschel unser Grundstück vorerst meiden wird. Apropos, die kleine Fellwurst ist relativ relaxt trotz der Hausrödelei und entspannt im hohen Gras.

Kaninchen Moppi

Rasenmäher Moppi bei der täglichen Rasenpflege.

Unsere kleine Farm

Manchmal fühlt man sich fast schon wie im Reservat. Zunächst machten uns zerbrochene Eierschalen auf den Nachwuchs von Familie Hausrotschwanz aufmerksam. Nur blöd, dass diese bei ihrer Standortwahl des Nestes nicht unsere Umbaupläne auf dem Zettel hatten. Das Nest inkl. der drei Schreihälse war dummerweise direkt über der Küchentür platziert. Und die musste weg. Nach drei nicht wirklich weiterhelfenden Telefonaten mit dem NABU war es dann doch Frau google ( ja, google ist eine Frau) die zum Umzug in 1 Meter Umkreis geraten hat, da Frau Hausrotschwanz sonst nicht ihren Nachwuchs wiederfinden würde. Das kann ich mir bei den lärmenden Fusselfedern zwar nicht vorstellen aber nun ja. Ein neues Haus wurde gebaut (ging deutlich schneller als unseres) und Familie Hausrotschwanz hat´s so gut gefallen, dass sie direkt `ne Woche später schon ausgezogen sind.

Im Tümpel nebenan trug es sich zu, dass Frau Frosch nun nicht mehr alleinstehend ist. Ein dickbackiger Geselle ist nun ebenfalls Bewohner unseres heimischen Wasserlochs. Ein quakreiches Wochenende und stundenlange Verkeilung der Beiden deutete es bereits an: Nun haben wir einen Mini-Teich voll wuselnder Kaulquappen.

Nun hätte ich gern noch ein Alpaka im Garten. Oder eine Ziege.

Endspurt

Das Erdgeschoss ist soweit nun wohntauglich. Wände und Decken wurden verspachtelt und bepinselt und auch die Fußböden sind rechtzeitig fertig geworden. Im Flur sind nun die wunderschönen Zementfliesen zuhause und in allen anderen Räumen haben wir uns für ein tolles Eichenparkett entschieden.

Gott sei Dank hat es auch das Klo rechtzeitig zum Einzugstermin geschafft und eine provisorische Duschamatur ist auch vorhanden. Da kann man dann schon gelassen drüber hinwegsehen, dass die Innentüren es nicht rechtzeitig geschafft haben (ja, auch die fürs Klo :/ )

Trotz zwischenzeittiger Panikattacken hätten wir somit unser Ziel, das Erdgeschoss in nur 3 Monaten wohntauglich zu machen, erreicht. Am Wochenende haben wir die Hütte bezogen. Unser Schmuckstück von Küche zeige ich euch dann im nächsten Beitrag. Vielleicht gibt´s ja dann auch schon Innentüren.

Bis dahin, frohes Schwitzen!

Wird Zeit, dass wir den Pool in Schuss kriegen.

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2 Kommentare

  1. Oh wow! Harte Arbeit und das bei der Hitze! Die Fliesen finde ich auch wunderschön!
    Wohnt ihr noch in der Stadt oder schon eher ausserhalb? Meine Schwester hat soo lange ein Haus gesucht in Lüneburg…

    Lybste Grüße und weiterhin frohes Bauen!
    Ronja

    Reply

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