NomNom! Verdammt leckerer Hähnchen-Curry-Pie

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Knapp zwei Wochen wohnt sie nun bei uns: Meine neue Tarte-Form. Zeit also, erste schmackofatzige Gerichte auszuprobieren.

Da es in letzter Zeit genug Süßkram gab, hab ich mich für den Auftakt  für ein herzhaftes Gericht entschieden:

Lecker, lecker Curry-Pie!

Ich liebe Curry und Kuchen mag ich auch – so weit so gut also.

Das Rezept habe ich aus diesem Quiches-Rezeptbuch, welches es passenderweise zur Form gleich dazu gab (ja ja, der Weihnachtsmann denkt mit).

Die Zubereitung ist etwas zeitaufwendiger durch das Geknete und Geschnibbel. Obendrauf kommt dann noch die Backzeit von 40 Minuten. Aber gut Ding will Weile haben. Und das Ding war verdammt gut. So richtig gut.

Appetit bekommen? Dann gerne nachmachen!

Hier kommt das Rezept für den leckeren Curry-Pie

Zutaten für den Teig:

  • 50ml Milch
  • 100ml Wasser
  • 120g Butterschmalz
  • 400g Mehl
  • 1/2TL Salz
  • 1 Ei

Milch, Wasser und Butterschmalz werden erhitzt und anschließend mit dem Mehl, Ei und Salz zu einem glatten Teig verarbeitet. Im Gegensatz zu der gerade zurückliegenden Plätzchenbäckerei ist der Teig eine Wohltat – klebt nicht, bröselt nicht. Ein anständiger Teig!

Zutaten für die Füllung:

  •  500g Hähnchenbrustfilet
  • 120g TK-Erbsen
  • 150g Staudensellerie
  • 150g Möhren
  • 1 rote Paprikaschote
  • 2 große Zwiebeln
  • 1Knoblauchzehe
  • 1 Stück Ingwer (ca. 5cm)
  • 2EL Butterschmalz
  • Salz und Pfeffer
  • 1.5 EL Currypaste
  • 150g Naturjoghurt
  • 150ml Hühnerbrühe
  • 1 Bund Koriander
  • 75ml Sahne

Jetzt wird geschnibbelt! Und zwar Fleisch, Möhren, Staudensellerie, Paprika, Zwiebeln, Ingwer, Knobi.

Das Hähnchenfleisch in einem EL Butterschmalz anbraten, salzen, pfeffern und 1Tl von der Currypaste hinzugeben. Dann heißt es, Pfanne wieder freimachen für die Zwiebeln. Diese kurz im restlichen Butterschmalz anbraten und das übrige Gemüse (Erbsen nicht vergessen!) anschließend dazugesellen lassen. Nach 2 Minuten wird das übrige Curry dazugerührt. Jetzt noch die Hälfte des Joghurts und die Brühe hinzu und für 10 Minuten köcheln lassen.

Rüssel über die Pfanne halten. Riecht schon gut!

Endspurt!

Den restlichen Joghurt, die Sahne, den kleingehackten Koriander und das Hähnchenfleisch hinzugeben. Rühre, rühre… fertig!

Naja noch nicht ganz, das Curry muss ja schließlich noch in den Pie. Aber es wäre auch jetzt schon ein Genuss.

Schnappt euch wieder den Teig und rollt etwa 2/3 des Teiges zu einer runden Teigplatte aus. Die darf ruhig etwas größer sein als die Tarte-Form selbst und am Rand rüberhängen. Rein damit in die gefettete Tarte-Form. Jetzt die Curry-Füllung hineinfüllen und noch aus dem letzten Drittel Teig die “Abdeckhaube” des Pies ausrollen und oben drauf legen. Der Teig-Überhang wird jetzt auf die obere Platte gelegt und zusammengedrückt, sodass die Curry-Füllung schön in ihrem Pie bleibt. Um Curry-Explosionen zu vermeiden, wird ein kleines Loch in die Mitte geschnitten.

Wer mag, kann das Küchlein noch oben mit Eigelb bestreichen. Dann kommt es ganz gölden aus dem Ofen. Quasi die Kosmetikanwendung für einen rundum gelungenen Pie.

Der Pie verweilt für 15 Minuten bei 220 Grad und weiteren 25 Minuten bei 180 Grad im Ofen.

Und jetzt: Auftischen und Genießen!

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Curry-Pie mit Blubberloch (vermeidet Curry-Explosionen und Backofenschrubberei)

Der Pie bekommt 10 von 10 #Schmackofatz-Sternen! Voll mein Ding!

Die Fotos sind allerdings nicht ganz so toll geworden. Muss ich wohl gleich nochmal einen backen… Aber vorher steht noch eine süße Variante auf dem Plan: Schoko-Karamell oder lieber einen französischen Flan oder Lemon-Tarte?

Auf jeden Fall gilt: Nach dem Pie ist vor der Tarte!

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